Beschützter Wohnbereich

Auf der 23 Plätze umfassenden beschützten Station werden Frauen und Männer aufgenommen, die entweder auf freiwilliger Basis oder auf der Grundlage eines richterlichen Unterbringungsbeschlusses (nach §1906 BGB) zu uns kommen.

Ein Unterbringungsbeschluss wird in der Regel vom Betreuer angeregt und vom Betreuungsgericht entschieden. Er ist dann sinnvoll, wenn der Betroffene aufgrund seiner krankheitsbedingten Einschränkungen nicht mehr oder vorübergehend nicht in der Lage ist, seine Situation realistisch einzuschätzen und aufgrund dieser Fehleinschätzung zu Selbst- oder Fremdgefährdung neigt.

Bei uns werden Bewohner/innen aufgenommen, bei denen aufgrund von immer wiederkehrenden Suchtmittelrückfällen und damit verbundener Verschlechterung der psychischen Symptomatik eine Selbstgefährdung vorliegt.

Ziel ist es, jedem/r Bewohner/in möglichst individuell auf ihn/ihr abgestimmt soviel Freiraum zu ermöglichen, wie ihm/ihr gerade gut tut. Ein Wechsel in den offenen Bereich wird nach erfolgreicher Teilnahme am Therapieprogramm angestrebt, wenn der/die Bewohner/in den Schutzraum in der beschützten Station nicht mehr benötigt.