Bezugs- und Einzeltherapie

Jede Bewohnerin/ jeder Bewohner ist einer Bezugsgruppe sowie einem Bezugstherapeuten/ einer Bezugstherapeutin zugeteilt. Die Bezugsgruppe stellt eine kleine familiäre Einheit innerhalb der Hausgemeinschaft dar.

Die Bezugstherapeutinnen und –therapeuten spielen eine zentrale Rolle in der Gesamtbetreuung der Bewohnerinnen und Bewohner. Sie führen regelmäßige Einzel- und Gruppengespräche durch und gestalten gemeinsam mit der Bewohnerin/ mit dem Bewohner den individuellen Therapieplan.

Jede Bezugstherapeutin/ jeder Bezugstherapeut ist in der Regel für neun bis zehn Bewohner/-innen, im beschützenden Bereich für sieben bis acht Bewohner/-innen zuständig. Die Aufgabenbereiche erstrecken sich unter anderem von der Förderung lebenspraktischer Kompetenzen über die Durchführung freizeitpädagogischer Maßnahmen und der Wahrnehmung administrativer Aufgaben bis hin zu Kooperation mit den anderen Berufsgruppen im Haus sowie mit Betreuern, behandelnden Ärzten, Ämtern, Praktikumsstellen, Nachsorgeeinrichtungen, Familienmitgliedern, etc. Im Rahmen der mehrfach pro Woche stattfindenden Gruppenstunden wie auch im wöchentlichen Einzelgespräch werden neben den Hintergründen der Suchtproblematik, beziehungsweise der psychischen Erkrankung alle aus dem konkreten Zusammenleben resultierenden Probleme besprochen und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.

Die Bezugstherapeuten/ Bezugstherapeutinnen arbeiten darüber hinaus eng in 3-er Teams zusammen. Innerhalb des Teams finden wiederum regelmäßige Fallbesprechungen statt. Ein wöchentliches Kleinteam mit der Einrichtungsleitung ergänzen diese zusätzlich.